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Pressemitteilung

Pressemitteilung

Le chaim! Das Jüdische Museum der Schweiz zieht um.

Das Jüdische Museum der Schweiz zieht in ein neues, grosses Haus an der Vesalgasse 5 in 4051 Basel. Die neue Liegenschaft bietet auf ca. 750 m2 Platz für Dauer- und Wechselausstellungen, Werkstatt- und Veranstaltungsräume, Bibliothek und Büro. Für das Haus, das im 19. Jahrhundert als Tabaklager erbaut wurde, hat die Trägerorganisation des Museums, der Verein für das Jüdische Museum der Schweiz, einen langfristigen Mietvertrag unterzeichnet. Das Architekturprojekt verantwortet das Büro von Daniel K. Röschli / Röschli Architektur AG, das die Baueingabe am 11. Juni 2021 einreicht, womit ein erster Schritt zum Umzug getan ist. Das Museum wird zudem von Prof. em. Roger Diener beraten. Für den Umzug und den Betrieb bis 2033 werden sechs Millionen Franken kalkuliert, die von privaten und öffentlichen, jüdischen und nichtjüdischen Partner:innen eingeworben werden. Weitere zehn Millionen Franken sollen als Kapital für die nachhaltige Erzielung der für den Betrieb gewünschten Erträge durch ein schweizweites Fundraising gesammelt werden.

In Europa nahm das Jüdische Museum der Schweiz eine Pionierrolle ein. 1966 wurde es als erstes jüdisches Museum nach dem Zweiten Weltkrieg im deutschsprachigen Raum gegründet. In der Basler Museumslandschaft ist das Jüdische Museum ein Traditionshaus. Mit zahlreichen Sonderausstellungen seit den 1970er Jahren haben Hunderttausende Besucher:innen in der Kornhausgasse 8 die jüdische Religion und Kultur – oft zum ersten Mal – kennengelernt. Die Gründungsdirektorin, Dr. Katia Guth-Dreyfus, leitete das Museum von 1966 bis 2010. Nadia Guth Biasini, ihre Tochter, heute Präsidentin des Museumsvereins, bezog für das Museum zusätzliche Räume am Petersgraben 31 (2017 bis 2020). Dr. Naomi Lubrich leitet das Haus seit 2015.

Auf der Basler Stadtkarte steht das neue Haus in einer symbolisch bedeutsamen Gegend, die das Zentrum der ersten, mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Basel war. Der Boden des Hauses war der Standort des ersten jüdischen Friedhofs auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Grabsteine sind teils in gutem Zustand erhalten und gehören zu den frühsten jüdischen Zeugnissen der Schweiz. Ausgewählte Exemplare, die beim Bau des Kollegienhauses der Universität Basel ausgegraben wurden, werden seit 1970 im Hof des Jüdischen Museums der Schweiz ausgestellt. Auf Hebräisch heisst Friedhof «Beit Chaim», Haus des Lebens. So soll das neue Museum ein lebendiges Begegnungszentrum für jüdische Kultur werden. 

Zum Patronatskomitee des neuen Hauses gehören renommierte Persönlichkeiten:

  •  Prof. Dr. René Bloch, Judaistik, Universität Bern
  • Martine Brunschwig Graf, eh. Nationalrätin LDP, Genf
  • Joël Dicker, Schriftsteller, Genf
  • Prof. em. Roger Diener, Architekt, Basel
  • Dr. Christoph Eymann, Nationalrat LDP, Basel
  • Dr. Ralph Friedländer, Vizepräsident SIG und EDA, Bern
  • Dr. Josef Helfenstein, Direktor, Kunstmuseum Basel
  • Dr. Eva Herzog, Ständerätin SP, Basel
  • Patricia Kopatchinskaja, Geigerin und Komponistin, Bern
  • Yves Kugelmann, Publizist, Basel
  • Prof. Dr. Lukas Kundert, Theologe, Kirchenratspräsident der Evangelischreformierten Kirche Basel-Stadt
  • Renée Levi, Künstlerin, Basel
  • Dr. Thomas von Planta, Bâloise, Zürich und Basel
  • Prof. Stephan Schmidt, Direktor, Musikakademie Basel/Hochschule für Musik FHNW
  • Prof. Dr. Emile Schrijver, Generaldirektor, Joods Cultureel Kwartier, Amsterdam
  • Denise Tonella, Leiterin Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich
  • Petra B. Volpe, Drehbuchautorin und Regisseurin, Berlin und New York
  • Dr. Nina Zimmer, Direktorin, Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee

Besuchen lassen sich die neuen Räumlichkeiten bereits jetzt. Die Installation «Buchstäblich jüdisch. Eine Deutungsgeschichte» führt durch vierhundert Jahre Lexikongeschichte der Des/Information des «Jüdischen» – von Mundart bis Standardsprache und von der Schweiz bis in den USA. Sie ist an ausgewählten Sonntagen für das Publikum geöffnet.

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